21. - 27. August 2006: Tauplitz-Schachtzone - Burgunderschacht

Im Rahmen einer 5-tägigen Biwaktour konnten im Höhlenteil Glykolschacht (Teilsystem des Burgunderschachtes) rund 400 m in äußerst labyrinthischen und teils materialaufwändigen Gangstrecken vermessen werden. Damit hat der Burgunderschacht mit einer Ganglänge von 20,034 m die 20-km-Marke überschritten ! Die Forschungen wurden in einem großen Kluftsystem in rund 300 m Tiefe vorgenommen, in welchem Richtung Osten ein gewaltiger Wetterführungsstrom verschwindet. Stützpunkt war das komfortable Grisu-Biwak in rund 330 m Tiefe. Zwei Vorbereitungstouren mussten durchgeführt werden, um eine gefährlich labile Eisfigur über einem 100-m-Schacht zu entfernen. Weiters wurden Einbauten verbessert und Material deponiert, Der derzeitige Endpunkt ist eine Ansammlung von kleinen & leicht bezwingbaren Schloten in Richtung Osten, doch auch nach Norden ist eine gute Fortsetzung vorhanden. Leider konnte (noch) keine Verbindung zum benachbarten Canyonschacht (2 km GL) aufgefunden werden. In dessen Richtung zieht jedoch ein sehr enger canyon mit Wetterführung, wobei am offenen Ende umgedreht wurde. Die beiden Höhlen trennt an mehreren Stellen eine Horizontaldistanz von nur noch 10 - 20 m.

Teilnehmer: M.Behm, A.Klampfer, M.Hammer

Hier ein paar Bilder - für die Großansicht anklicken.

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