Auf dem Weg zur Lechnerweidhöhle
Nachdem letztes Jahr im Seetal (Lunz am See) im steilen Kar oberhalb der bereits seit Jahren bekannten Gemsenhöhle eine Reihe weiterer neuer Höhlen entdeckt, jedoch nicht vermessen werden konnten, wurden im Juni diese Jahres insgesamt drei Forschungsfahrten in dieses hoffnungsreiche Gebiet unternommen. Die Ausbeute ist für niederösterreichische Verhältnisse durchaus beachtlich. Insgesamt konnten acht neue Objekte aufgefunden werden, wobei die so genannte Seetalräuberhöhle, welche einige sehr originelle Eingänge aufweist, mit rund 300 m Ganglänge hervorsticht. In unmittelbarer Nähe zu diesem Objekt befinden sich noch drei sehr stark bewetterte, momentan leider noch unbefahrbare, Tagöffnungen. Sowohl die strategisch gute Lage, als auch die Wetterführung lassen hier einen möglichen Zusammenhang mit der Lechnerweidhöhle vermuten. Die Horizontaldistanz beträgt lediglich an die 100 m.
Teilnehmer: Michael Behm, Reinhard Fischer, Eckahrt Herrmann, Alex Klampfer, Lukas Plan
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