[4. November 2006] Überraschende Fortsetzung im Schneeloch auf der Schneealm
Im Allerletzten Moment, bevor sich die Höhle wieder für ein Jahr mit Neuschneemassen verschloss, konnte die Vermessung im Schneeloch unter dem
Randkluft-Durchschlupf in 60 m Tiefe (war im Spätsommer noch verschlossen) fortgesetzt werden. Durch verwinkeltes, stark vereistes Spaltenwerk wurde eine weitläufige Eishalle erreicht, die am Fuß des Eiskuchens der Einstiegsdoline liegt.
Der mächtige, geschichtete Eisboden der Halle beinhaltet zahlreiche Baumstämme und vermodertes Holz, es konnte unter der vermuteten Randkluft aber auch ein mit dem Eis hereingewandertes Nylonsackerl gefunden werden.
In der 30 x 45m großen Halle musste die Vermessung aus Zeitgründen abgebrochen werden, der Aufstieg durch die fast schon verschüttete Randkluft glich mehr einer Maulwurfsarbeit als einem Seilaufstieg. Am nächsten Tag schien ein neuerlicher Abstiegsversuch witterungsbedingt sinnlos. Die Ganglänge stieg auf über 300 m, die Tiefe nur unwesentlich auf ca. 70m. Mehrere Fortsetzungen sind noch unerforscht.
Teilnehmer: R. Fröhlich, E. Herrmann, P. Kalsner, P. Straka
Hier ein paar Bilder - für die Großansicht anklicken.
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