Weiterforschung im Lichtkegelschacht (Dürrenstein)

Der Zustieg zum Schacht erwies sich dieses Mal fast noch anstrengender als das letzte Mal, und das ohne Seilschlepperei. Der Grund für die erschwerten Bedingungen waren gut 40 cm Neuschnee ab 1500 m Seehöhe, welche es mit Gummistiefel zu bewältigen galt. Ziel der Tour war der Abstieg bis auf den Grund des auf 150 m geschätzten Direktschachtes. Wie sich später herausstellte wurde die Latte somit sehr hoch gelegt! Der Schacht weitet sich nach einem kleinen Absatz in 40 m Tiefe kontinuierlich und erreicht schließlich 60 m tiefer Ausmaße von zirka 15 mal 20 m. Der tiefschwarze Abgrund und der scheinbar immer größer werdende Schachtraum waren dann schließlich zu viel für unsere Nerven und so entschlossen wir uns zum Rückzug. Schließlich hatten wir auch noch 2 Stunden Schneestapfen bis zur Ybbstalerhütte vor uns. Da sich der Schacht vom letzten Messpunkt noch mindestens 50 m fortsetzt kann seine Gesamttiefe auf gut 170 m geschätzt werden. Der Lichtkegelschacht wäre somit mit über 300 m Tiefe die 4. tiefste Höhle Niederösterreichs. Der Direktschacht alleine ist in seiner Art im Arbeitsgebiet einzigmalig.

Teilnehmer: Michael Behm, Alex Klampfer

Und hier ein paar Bilder - für die Großansicht anklicken.

Zustieg Zustieg Zustieg
auf -120 Im tiefen Schacht Huette

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