Forschungen im Schneckenloch |
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| 25. bis 27. Mai 2012 Schönebach, Vorarlberg | |
Von 25. bis 27.5. fand wieder einmal eine Forschungstour ins Schneckenloch (1126/1) bei Schönebach in Vorarlberg statt. In insgesamt drei Touren konnten im Schneckenloch selbst 300 m vermessen werden, wobei nun wieder zahlreiche Fortsetzungen offen sind. Die aktuelle Ganglänge beträgt nun 3374 m bei 148 m Höhenunterschied. In den benachbarten Schnecklochbachhöhlen wurden insgesamt ebenso knapp 300 m vermessen, wobei das größte Objekt die Schneckenlochbachhöhle II darstellt, welche an einem großen stark bewetterten Versturz endet. Die Ganglänge beträgt etwas mehr als 100 m und die Höhle ähnelt in ihrem Charakter den hinteren Teilen im Nordostgang im Schneckenlochs. Insgesamt gibt es nun 7 Kein- und Mittelhöhlen in unmittelbarer Umgebung des Schneckenlochs, welcher früher zu einem Höhlensystem gehört haben dürften. Im Rahmen der Touren wurden auch Datenlogger eingesammelt, welche über ein Jahr hinweg die Temperatur der Höhlenluft maßen. Der Datenlogger am höchsten Punkt zeigt eine eindeutige Korrelation mit der Außenluft, was darauf hindeutet, dass dieser Teil recht oberflächennah liegen dürfte. Die Messungen im Bereich des EHEC-Gangs (Ende Ostgangs) und im Bereich des Nordostgangs ergaben sehr konstante Werte, welche sich unabhängig von denen im Außenbereich der Höhle verhielten. Dies deutet auf einen weiteren Weg der Höhlenluft im Berginneren hin und lässt somit auf weiteres Neuland hoffen. Ebenso ließ sich beobachten, dass der Bach am Ende des Nordostgangs relativ konstante Wassermengen führt und weniger rasch auf Niederschlagsereignisse bzw. die Schneeschmelze reagiert als jene Gewässer in den tagnahen Teilen der Höhle. |
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Mit dabei: P. Schmidinger, S. Hechenberg, B. & E. Hartmann, M. Andreatta, C. Fritz, A. Klampfer, L. Plan |
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| Vermessen: 600 m |
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