Bärenhöhle, Hartelsgraben, Luckete Mauer

25. bis 27. Mai 2012   Gesäuse

Abschluss der Vermessung und Planaufnahme der Bärenhöhle durch Aufarbeitung der im Oktober 2011 verbliebenen Fortsetzungen. Die vermessene Ganglänge steigt um 54 m, der Höhenunterschied und die Horizontalerstreckung bleiben unverändert, die neuen Basisdaten betragen daher: L 1335 m, H 113 m (+55 m, -58 m), HE 288 m.
Neuerlich haben wir einen halben Schleifsack Abfälle aus der Höhle entfernt, darunter eine bereits bei der vorletzten Vermessungsfahrt entdeckte, altertümliche Käferfalle aus Glas, bei deren Inhalt zu befürchten ist, dass sie im Lauf von etlichen Jahrzehnten die Populationen der Kleinlebewesen in der Höhle ziemlich dezimiert oder ausgerottet hat. (Niko: "da kann ich der Simone eine Salatschüssel mitbringen"). Leider haben seit Oktober 2011 schon wieder Raubgrabungen im ohnehin schon x-mal durchwühlten Höhlenboden stattgefunden.
Der Hartelsgraben zeigt aufgrund der Schneeschmelze und nach Gewittergüssen der vergangenen Tagen eine beeindruckende Wasserführung. Aus der Handhabenwasserhöhle und der darüber liegenden Siphonseehöhle stürzen jeweils mehrere hundert Sekundenliter herab, ebenso aus der Goldeck-Wasserfallhöhle.
Im Buchsteinmassiv wird die altbekannte Luckete Mauer, ein Doppelfenster durch einen Felsgrat östlich der Tieflimauer vermessen, das eigenartigerweise noch nicht ins Österr. Höhlenverzeichnis aufgenommen wurde.

Mit dabei: Eckart Herrmann, Gerlinde Herrmann (27.5.), Nikolaus Polner (25.5.)
Vermessen: 54 m

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Bärenhöhle - Weg in die neuen Teile (E.Herrmann)


Handhabenquellen (E.Herrmann)


Hinterwinkel - Riesenportal (E.Herrmann)


Hochtor und Reichenstein (E.Herrmann)


Luckete Mauer (E.Herrmann)


Quellaustritt (E.Herrmann)


Quellaustritt Goldeck - Wasserfallhöhle (E.Herrmann)


Raubgrabung (E.Herrmann)


E.Herrmann


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