Bärinnenwandhöhle (1841/25)

2. bis 3. August 2011   Göller

Im Juni konnten bei einer (mehr oder weniger) systematischen Geländebegehung zwei neue Höhlen auf der Bärenwand (Göller) aufgefunden werden: das 7 m lange Loch der Verlorenen (1841/24), und die Bärinnenwandhöhle (1841/25). In letzterer wurden bereits im Juni 53 m vermessen, dann musste wegen Materialmangel bei einem Schacht umgedreht werden. Sie war das Ziel dieser Forschungsfahrt von 2.-3. August durch Barbara Funk, Silvia Katzinger und Lili Guggenberger.
Am ersten Tag wurde das benötigte Material zur Höhle transportiert, und der Schrägschacht, der sich als 30 m tief erwies, eingebaut. In einer Tiefe von etwa 20 m unter Eingansniveau wurde ein schöner Horizontalgang entdeckt, der mit einem kleinen See, einigen schönen Tropfsteinen sowie Lehmbäumchen aufwarten kann. Am zweiten Tag wurden in den neu entdeckten Teilen 102 m vermessen. Die Gesamtlänge der Bärinnenwandhöhle beträgt damit derzeit 156 m. An einem sehr engen vertikalen Durchschlupf musste aus Zeitmangel umgedreht werden. Die dahinter befindliche Schachtfortsetzung sowie einige kurze Seitenstrecken werden hoffentlich bald bei der nächsten geplanten Tour bearbeitet werden können.

Mit dabei: B. Funk, S. Katzinger, L. Guggenberger
Vermessen: 102 m

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Der Zustieg: gr
Der Zustieg: gr
Eingansportal der B
Eingansportal der B
Der erste Gang gleich nach dem Eingang mit dem f
Der erste Gang gleich nach dem Eingang mit dem f
Durchstieg zum 30 m tiefen Schacht
Durchstieg zum 30 m tiefen Schacht

Tropfsteinschmuck in einer kurzen Seitenfortsetzung
Tropfsteinschmuck in einer kurzen Seitenfortsetzung

Lehmb
Lehmb
Durchschlupf zu den tieferen Teilen
Durchschlupf zu den tieferen Teilen
Wiederaufstieg im Schacht
Wiederaufstieg im Schacht

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