Gesäuse-Hesshütte

26.-28.6.2008

Einen dynamischen Auftakt gab es heuer für die Speleo-Alpin-Forschungen: gleich 9 Aktivisten stürmten am Freitag kurz vor Mitternacht die Hesshütte um an den nächsten beiden Tagen 11 Höhlen ganz oder weiter zu vermessen und weitere 5 neu in den Kataster aufzunehmen. Im Seekarschacht XVI wurde bei 265m Ganglänge ein Höhenunterschied von 193m erreicht, der in 2250m Seehöhe gelegene Guglschacht IV (L 34m) und die nur durch Kletterei erreichbare Türmchenkluft waren die alpin exponiertesten Objekte. In Summe wurden 314m Ganglänge neu aufgenommen. Derzeit verdecken noch ungewöhnliche Altschneemassen die Hauptforschungsgebiete in den oberen Karböden. Aber auch unter den dichtesten Latschen kann man bei genauem Hinsehen recht ansehnliche Schächte entdecken.
Beteiligte: Michael Behm, Reinhard Fischer, Robert Fröhlich, Eckart und Gerlinde Herrmann, Peter Kalsner, Karl Stöger, Clemens Zuba, Anita Gangl

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Eingang einer Kleinhöhle. Foto: E.Herrmann/R. Fröhlich Sinterbildungen in einer Kleinhöhle. Foto: E.Herrmann/R. Fröhlich


Im beeindruckenden Schneekar.
Foto: E.Herrmann/R. Fröhlich
Speleo und Alpin! Foto: E.Herrmann/R. Fröhlich  
   

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